Sein Ziel ist es, Wissen über die Meeresumwelt und die Fischerei und den Respekt davor zu fördern. Die Ausstellung zeigt die Probleme, die mit Maßnahmen für eine nachhaltige Fischerei wie den Meeresschutzgebieten gelöst werden sollen, mit Filmvorführungen, der Nachbildung einer Unterwasserklippe, der Skulptur eines Zackenbarschs und Tafeln zu den Arten der Region.
Das Meeresschutzgebiet von fischereilichem Interesse der Insel La Palma wurde durch Ministerialerlass vom 18. Juli 2001 geschaffen. Es umfasst rund 3.455 Hektar der Südwestküste, zwischen Caleta de los Pájaros und Punta Gruesa, bis zur 1.000-m-Tiefenlinie, mit einer zentralen Kernzone und zwei Pufferzonen. Seine schroffen Meeresböden voller Spalten, Höhlen und Tunnel bieten Papageifischen, Goldstriemen, Bernsteinmakrelen und Zackenbarschen, der Kanarischen Languste, dem Großen Tümmler und der Unechten Karettschildkröte Schutz. Das Tauchen erfordert eine Genehmigung, und in der Kernzone ist die Freizeitfischerei nicht erlaubt.
Das Zentrum ist den größten Teil des Jahres von Dienstag bis Samstag und im Sommer von Mittwoch bis Sonntag geöffnet, mit ermäßigtem Eintritt; die aktuellen Öffnungszeiten stehen auf der Seite Zentren und Museen. Man erreicht es über die Küstenstraße (LP-207) bis zum Leuchtturm.